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Viele Frauen haben das Gefühl einfach nicht verkaufen zu können. Sie fürchten sich vor jedem Gespräch, wenn es nur irgendwie um Verkauf geht. Doch hey, du verkaufst dich immer. Mit jedem Mal, wenn du einen Raum betrittst. Mit jedem Post, jedem Blogartikel, jedem Freebie, jedem Angebot, jedem Netzwerktreffen einfach immer und überall.

Wenn dich jemand für ein Erstgespräch kontaktiert oder deinen Laden betritt ist der Entscheid für einen Kauf schon da. Dann geht es nur noch um die «Feinheiten». Wenn die nicht stimmen, dann kippt die Entscheidung.

1. Der Preis ist mir zu hoch

Wie oft warst du bei deinen Verkaufsgesprächen schon frustriert, weil du am Ende gehört hast: Ach, der Preis ist mir einfach zu hoch. Das kann ich mir gerade nicht leisten»? Liegt es an deinem Preis? Nein, es geht dabei in 90% der Fälle um etwas ganz anderes.

Jetzt ist der Zeitpunkt, bei dem du dir Gedanken machst, wann dir das letzte Mal etwas zu teuer war? Was war dir konkret zu teuer und warum? Machst du dir selbst solche Gedanken, erkennst du viel eher, an was ein «zu teuer» liegen kann. Du verfällst in keine hektische Panik und schraubst an deinen Preisen herum.

2. Du selbst findest deinen Preis auch zu hoch

Hast du selbst das Gefühl, dass dein Preis zu hoch ist, dann merkt das dein Gegenüber. Das ist auch der Fall, wenn du in einem Geschäft auf Verkaufspersonal triffst, das den Preis für ein Produkt viel zu hoch empfindet. Ist dir das auch schon einmal aufgefallen?

Wenn du selbst kein gutes Gefühl hast bei deinen Preisen, ist es wichtig hinzuschauen warum das so ist. Bei welchem Preis wäre es dir wohl? Wenn bei dir die eigene Wertschätzung und Anerkennung für dich und deine Leistung fehlt, dann ist eben jeder Preis zu hoch. Das ist sehr oft ein «weibliches» Problem.

3. Dein Image passt nicht zu deinem Preis

Stell dir vor, du läufst gerne barfuss und in Latzhosen herum. Du postest Fotos davon und wie du leger in der Wiese liegst oder im See schwimmst. Bilder, wie du mit deinem riesigen Rucksack die Welt bereist. Welche günstigen Backpacker-Hotels du an jedem Ort empfehlen kannst. Wo der beste Strassenfood zum kleinen Preis erhältlich ist. Damit zeigst du dein Personal Brand ganz klar. Du zeigst ein Bild von dir, das auch genau diese Menschen, die zu diesem Bild passen ansprichst. 

Du wirbst dafür, Menschen ihren Traum vom ortsunabhängigen Online-Business zu erfüllen. Auf der ganzen Welt daheim zu sein um 1000 Abenteuer zu erleben. Genauso ein unbeschwertes und freies Leben zu führen, wie du.

Jubelnd rufen dich viele Interessierte an und verzichten dann grosszügig, wenn du ihnen deinen Preis von EURO 100’000.00 für ein Jahrescoaching nennst. Völlig logisch, denn welche Interessenten ziehst du an? Bingo – diejenigen die mit kleinem Budget einen grossen Traum träumen.

Wann würdest du von einem Preis von 100’000.00 nicht überrascht sein? Wie müsste sich dieser Mensch präsentieren?

4. Dein Angebotsinhalt entspricht nicht den geweckten Erwartungen

Bleiben wir beim unbeschwerten Tramp oben. Doch dieses Mal bist du daran interessiert dir ein einfaches Onlinebusiness aufzubauen. Du rufst ihn an, denn auch du willst online einfach Geld verdienen, um Abenteuer zu erleben. Halte kurz inne und überlege dir, welche Form von einem Onlinebusiness du da in etwa erwarten würdest.

Dir wird ein Knallerangebot unterbreitet: Wie du in 12 Monaten zum profitablen Coaching-Business kommst mit 6-stelligem Umsatz! Ist es das, was du erwartet hast? Wohl nicht.

Hat dein Angebot den Inhalt, den Interessierte erwarten? Wenn das nicht übereinstimmt ist jeder Preis zu teuer. Kennst du das Markenei? Seine Erstellung kann dir sehr helfen, wie du dich und dein Business zeigst und die passenden Menschen ansprichst. 

5. Die Sympathie stimmt nicht

Ja, ja, ja – du willst verkaufen, denn du brauchst jetzt das Geld! Die meisten Menschen schaffen es nicht klipp und klar zu sagen: «Ich kann mir nicht vorstellen mit dir zu arbeiten. Die Chemie stimmt nicht – dein Angebot stimmt nicht – du passt nicht zu mir».

Bevor du denkst, ich will jetzt einfach verkaufen, denn ich brauche das Geld, überleg dir mal ob dieser Kunde zu dir passt. Bevor du immer verzweifelter versuchst diesen Kunden zu angeln überlege dir: Will ich mit diesem Menschen zusammenarbeiten? Passt mein Angebot zu diesem Menschen? Egal, auch wenn es «nur» ein Mixer ist den du verkaufen willst. Passt der Mixer zu den Bedürfnissen? Wenn nicht, kann es sein, dass der Mixer gekauft wird und die Reklamation nicht viel später kommt.

Es gibt verschiedene Menschentypen. Wichtig ist, dass du weisst welcher Menschentypus du bist. Denn das ziehst du an. Bist du ein ausserordentlich extravertierter und direkter Mensch passen auch Menschen die ähnlich ticken zu dir. Zurückhaltende und eher schüchterne Menschen würdest du wahrscheinlich «überfahren». Ob du in einer Boutique kaufst oder in ein Online-Angebot investierst, Menschen arbeiten gut zusammen, wenn sie zusammenpassen.

6. Ich habe keine Zeit

Manchmal trifft das wirklich zu. Geht es um ein mehrmonatiges Programm, eine länger dauernde Therapie oder sonst ein Angebot, das einen festen Zeitrahmen hat? Dann kannst du dir überlegen, ob du den zeitlichen Rahmen und Aufwand schon im Vorfeld klar gemacht hast. Das geht ab und zu unter.

Zeit ist oft nur eine Ausrede, wenn das Gegenüber selbst nicht genau sagen kann, warum das Angebot nicht passt. Hier hilft nachfragen, wie es zeitlich denn passen würde. Kommt da auch nichts Sinnvolles dabei heraus, ist was anderes als die Zeit der Grund. Stehen lassen und warten. Manchmal muss ein klarer Entscheid auch erst noch reifen. Vielleicht braucht jemand noch Vergleichsmöglichkeiten und kommt dann glücklich und überzeugt zu dir zurück. Vielleicht spielt auch eine unbewusste Angst hinein wirklich etwas Neues zu wagen.

Wann hast du das letzte Mal keine Zeit gehabt und die Zeit war nur eine Ausrede? Welche Gründe waren es wirklich?

Wenn deine Positionierung stimmt, stimmt auch dein Preis

Eine absolut passende Positionierung berücksichtigt alle diese Punkte. Dabei geht es nicht nur um eine knackige Positionierung, die verkauft. Sondern um sehr viel mehr. Du kannst noch so eine knackige Positionierung haben, sie nützt dir nichts, wenn du nicht zu ihr passt.

Positionierung ist ein Entwicklungsprozess, keine Instant-Angelegenheit. Auf diesem Weg wird dir klar was du wert bist und dein Selbstvertrauen steigt automatisch an. Das echte Problem von verkaufen können liegt im Selbstvertrauen in dich und das was du kannst. Bevor du dich an die Arbeit von deiner Business-Positionierung machst, ist es ein Vorteil, deine persönliche Positionierung zu erkennen. 

Wenn du erkennst, dass du alles richtig machst und dennoch bleibt der Erfolg aus, solltes du schauen auf was du unterbewusst ausgerichtet bist. Selbstsabotageprogramme und eine innere Ausrichtung auf Misserfolg, die du nicht kennst, können dir deinen Erfolg vermiesen. Hier kommst du zum Kompass-Quiz mit dem du deine innere Ausrichtung erkennst.

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