Fühlst du dich gerade überfordert damit deine Positionierung zu finden und dein Personal-Brand zu erstellen? Stellst du dir vielleicht die Frage, ob sich dieser Aufwand lohnt? Das ging mir auch so. Ich gebe dir hier ein Beispiel einer gelungenen Ich-Marke sowie Tipps wie dir das auch richtig gut gelingt deine erfolgreiche Ich-Marke aufzubauen.

Du bist schon eine Ich-Marke

Auch wenn es dir nicht bewusst ist: Du hast dein Personal-Brand, deine Positionierung und somit deine Ich-Marke schon. Du bist dir dessen nur nicht bewusst, weil das eben du bist und für dich selbstverständlich ist. Es geht also nicht darum, dies neu zu erfinden, sondern zu wählen was du davon zeigen und ins Rampenlicht stellen willst. Schlussendlich gibt es deinen ganz privaten und persönlichen Bereich, den niemanden etwas angeht. Wenn meine Kundinnen und Kunden dies erkannt haben, dann fällt es ihnen leicht, sich diese massgeschneiderte Ich-Marke zu definieren. Wenn du dazu Fragen hast, dann schreibe mir einfach eine Mail.

Stars und ihre Ich-Marke

Das Personal-Brand (Image) ist das Aussehen, das Benehmen und die ganze Lebensgeschichte dahinter. Das ist auf die Positionierung von Schlagersängerin, Rock-Star, Teenie-Groups, Schauspielern und andere abgestimmt. Auch wenn uns gerne erzählt wird, wie wahnsinnig zufällig der Erfolg kam, vergiss es! Das ist ein durchdachtes Konzept, denn mit einer guten Ich-Marke passt dann der Verdienst.

Kennst du Cindy aus Marzahn?

Kannst du dich an die schräge Cindy im pinken Jogginganzug, wilder Wuschelfrisur in blond und Diadem erinnern? Die verkannte Prinzessin, mit Bauch, ohne Prinz aber massig Erfahrung mit dem Arbeitsamt?

Aber sag mal, kennst du etwa Ilka Bessin? Nein? Sie ist die «Erfinderin» und Darstellerin von Cindy aus Marzahn. 2016 hat Ilka ihre Figur Cindy von der Bühne geholt. Zum Bedauern ihrer Fans. Cindy ist ein gutes Beispiel einer Ich-Marke. Was hat diese Cindy aus Marzahn zum gefeierten Kultobjekt gemacht?

Das Personal-Brand der Cindy aus Marzahn

Cindy aus Marzahn wirkte mit ihren Erzählungen was sie tagein-tagaus so erlebte echt und war mit ihrem leichten Sarkasmus auch witzig. Die wusste von was sie redete und dies sehr direkt und ungeschönt. Sie hat ihren alltäglichen Alltagsknatsch auf die Bühne gebracht. Das genügte noch nicht. Davon gab es schon viele. Ihr Outfit machte es aus! Wer ging zu dieser Zeit so unmöglich gekleidet auf die Bühne? Niemand! Darum blieb Cindy aus Marzahn durch ihren Anblick auf Anhieb in Erinnerung.

Die Idee zur «Kunst-Figur» Cindy

Warum wirkte diese Cindy so «echt»? Nach drei Jahren der Arbeitslosigkeit hatte Ilka Bessin sehr viel Erfahrungen mit dem Arbeitsamt gesammelt. Daneben gewann sie auch Einblicke darüber, wie es ist am Rand der Gesellschaft zu leben. Daraus hat sie die Kunstfigur Cindy aus Marzahn geschaffen. Ilka hat in Cindy alle Klischees, Vorurteile und eigene Erfahrungen zusammengepackt. Diese Cindy hat sie auch noch gleich auf ihren Körper abgestimmt und dies hat das Gesamtbild erst komplett und unvergessen gemacht. Damit war das perfekte Personal Brand für Cindy erschaffen. In einem Interview meinte Ilka Bessin einmal: «In Cindy stecken 80% von mir ganz persönlich». Genau darum geht es bei der Erschaffung deiner Ich-Marke durch Positionierung und Personal-Brand.

Die passende Positionierung der Cindy aus Marzahn

Die Kult-Figur Cindy hatte auch eine ganz klare Positionierung. Seit Jahren arbeitslos mit wenig Aussichten auf einen Job, im Inneren immer noch die Prinzessin die vergeblich ihren Prinzen sucht und mit Antworten, die sich gewaschen haben. Also eine Frau am Rande der Gesellschaft, die trotz allem nicht aufgibt und dem Leben abgeklärt und sarkastisch begegnet.

Wer nicht nur ihren Namen hört, sondern Ilka sieht hat auch heute noch die direkte Verbindung zu ihrer Kunstfigur Cindy aus Marzahn. Wie du siehst, verschmelzen Personal-Brand und Positionierung zu einem Ganzen, das in Erinnerung bleibt. In meiner FB-Gruppe ist es auch immer wieder ein grosses Thema wie dies gelingt.

Dein Personal Brand auf den ersten Blick

Ein gutes Personal-Brand ist sehr authentisch. Hier liest du mehr darüber. Ein wichtiger Teil von deinem Personal Brand sind immer Merkmale, die auf den ersten Blick auffallen und in Erinnerung bleiben. Das ist es, wie dich Menschen jemandem beschreiben der dich nicht kennt. Diese Merkmale kannst du betonen, weil sie es sind die in Erinnerung bleiben.

Das heisst nicht, dass dir diese Merkmale super gefallen oder bewusst sind. Oft ist es genau das, was dich selbst stört, was anderen aber über dich im Gedächtnis bleibt. Weil es eben unverwechselbar du bist. Auf diesen Eigenheiten von dir kannst du dein Personal Brand «auf den ersten Blick» aufbauen.

Was fällt bei dir regelmässig auf den ersten Blick auf?

Schau einmal in den Spiegel oder sieh dir Fotos von dir an. Was taucht da immer wieder auf, so dass es einfach auffällt? Was ist dein typisches «Markenzeichen», das dich ausmacht?

Das kann deine Haarfarbe sein, die nicht alltäglich ist, deine Locken, eine immer gleiche Aufsteckfrisur oder der freche Kurzhaarschnitt. Aber auch Accessoires wie grosse Ohrringe, breite Gürtel oder auffallende Ketten, die du liebst. Ein spezieller Kleidungsstil inklusive Farbe, ein einzelnes Kleidungsstück aber auch Fingernägel die auffallen.

Fällt es dir schwer dies selbst zu erkennen, frage einmal in deinem Umfeld: «Wie würdest du mich jemandem beschreiben der mich nicht kennt? Wie könnte er mich ohne Bild von mir, mich in einem Restaurant sehen?»

Dein Personal-Brand auf den zweiten Blick

Dein Personal-Brand auf den zweiten Blick besteht aus deiner Positionierung (was du genau machst) und dem wie du bist, wie du arbeitest, wie du dich benimmst, typische Angewohnheiten oder deine Hobbies. Hier ist alles drin von dem du möchtest, wie von dir gesprochen wird.

Positionierung und Personal-Brand verschmelzen immer zu einem Gesamtbild

Um bei Suchmaschinen gefunden zu werden, brauchst du deine Positionierung. Du kannst hier durch deine Keywords gefunden werden und deine SEO optimieren. Deine Positionierung ist also wie dein Online-Schaufenster. Deine Expertise und dich selbst machst du über Blogartikel, Videos, Podcast, Interviews, Beiträgen auf Social-Media und mehr sichtbar. Je nachdem für was du dich entscheidest.

Die Arbeit an deiner Positionierung bedeutet auch, dass du deine Zielgruppe definierst. Passt deine Zielgruppe nicht zu deiner Positionierung, zu dir selbst (Personal-Brand) und deinen Angeboten läuft dein Marketing ins Leere. Wie das zusammenhängt kannst du hier lesen. Die Basis für deine klare Positionierung ist wichtig, wenn du mit ihr erfolgreich sein willst.

Eines brauchst du für deinen Erfolg auf jeden Fall, wenn du diesen auf deinem Brand aufbauen willst: Geduld und das passende Mindset!

Hast du Fragen, dann schreibe mir einfach eine Mail und ich gebe dir Antwort. Wenn dir das alles zu langsam geht, dann schau dir das einmal an.